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Lachen

© David Shankbone / CC BY-SA 3.0

01.04.2016

Umfrage Große Mehrheit der Deutschen kann über Aprilscherze lachen

Nur 11 Prozent der Befragten lehnen Aprilscherze ab.

Stuttgart – Magazin Reader’s Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage und berichtet über besonders gelungene Aprilscherze aus ganz Europa. „April, April!“, heißt es gern am 1. des Monats. Und die Mehrheit der Deutschen kann über Aprilscherze auch herzlich lachen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe) finden 78 Prozent diese Scherze lustig. Weitere 9 Prozent finden sie nur lustig, wenn der Spaß auf Kosten anderer geht.

11 Prozent der 1006 Befragten lehnen diese Art von Humor hingegen ab – bei den Frauen sind es 13 Prozent, die nicht über Aprilscherze lachen können, der Anteil bei den Männern beträgt nur 8 Prozent.

In seiner April-Ausgabe veröffentlicht das Magazin Reader’s Digest eine Auswahl gelungener Aprilscherze aus ganz Europa. So sorgte der britische TV-Sender BBC 1957 für Aufregung, als er am 1. April meldete, in der Schweiz gebe es eine Spaghetti-Rekordernte. Als vermeintlicher Beleg wurde eine Familie aus dem Tessin gezeigt, die lange Spaghettibündel vorsichtig von einem Baum pflückte und zum Trocknen in die Sonne legte. Viele Zuschauer fielen auf den Scherz herein und erkundigten sich beim Sender, wie sie ihren eigenen Nudelbaum pflanzen könnten. Der Rat der BBC: „Stecken Sie einen Spaghettizweig in eine Dose Tomatensauce und hoffen Sie das Beste.“

Ähnlich erfolgreich war 2010 die Meldung deutscher Radiosender, das Bundesministerium für Post und Telekommunikation plane die Einführung eines Portos für E-Mails. Ab Juni würde jede verschickte E-Mail mit einem Cent zu Buche schlagen. Der Behörde zufolge solle das eingenommene Geld dazu dienen, Haushaltslöcher zu stopfen. Schließlich seien die Briefporto-Einnahmen drastisch gesunken, seit die Menschen zunehmend E-Mails statt Briefe schrieben. Einige Zuhörer waren aber schnell stutzig geworden: Das genannte Ministerium war nämlich schon 1998 aufgelöst worden.

Dass Lachen eine gute Medizin sein kann, beweist das Magazin Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe ebenfalls – mit vielen Anekdoten aus Arztpraxen und Kliniken. Zum Beispiel dieser: „Bitteschön, hier ist das Rezept für Ihre Schlaftabletten“, sagt der Arzt zum Patienten. „Die müssten einen Monat lang reichen.“ Die Antwort des Patienten: „So lange wollte ich eigentlich nicht schlafen.“ Berichte über Ganoven, die sich besonders dämlich angestellt haben – und prompt von der Polizei geschnappt wurden, komplettieren schließlich das 19-seitige „Humor Extra“.

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