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15.03.2015

Grosse-Brömer „SPD ist gerade sehr schlecht gelaunt“

„Durch das Schlechtreden der anderen wird man selbst nicht besser.“

Berlin – Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), kritisiert die harschen Töne der SPD im Koalitionsstreit: „Die SPD ist gerade sehr schlecht gelaunt – das wäre ich auch, wenn ich deren Umfragewerte hätte“, sagte Grosse-Brömer der „Welt am Sonntag“.

Er reagiert damit auf die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die dem Unions-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) „Altherrenpolitik“ vorgeworfen hatte, weil dieser das Gesetzes zur Entgeltgleichheit angeblich nicht mehr in diesem Jahr umsetzten wolle.

„Zum professionellen Regieren gehört auch, dass man sich ab und an einmal entspannt, aber das konnten die Sozialdemokraten noch nie gut“, sagte Grosse-Brömer mit Blick auf die Äußerung Fahimis.

Die Kritik an der Union weist der Fraktionsmanager zurück. „Ich finde ein Motto in der Politik immer wichtig: Durch das Schlechtreden der anderen wird man selbst nicht besser.“

Den Unmut der SPD könne er freilich verstehen: „In jeder Koalition ist man manchmal gezwungen, auch Projekte der anderen umzusetzen. Aber das Meiste, das die SPD bisher vorgeschlagen hat, haben wir teilweise entschärft und verbessert.“

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