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13.07.2015

Griechenland-Krise Steuerzahlerbund warnt vor Zahlungen an private Gläubiger

Holznagel fordert von Tsipras einen harten Verhandlungsstil gegenüber Hedgefonds.

Berlin – Der Bund der Steuerzahler warnt davor, dass im Rahmen eines möglichen dritten Hilfspakets für Griechenland auch Milliarden-Steuergelder etwa an Hegdefonds fließen werden.

„Es ist absolut inakzeptabel, wenn wir Steuerzahler erneut die Schulden privater Investoren zahlen müssen“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der „Bild“ (Montag). In diesem Fall müsse Griechenlands Premier Alexis Tsipras mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenerlass verhandeln, verlangte Holznagel.

Nach Einschätzung von Finanzexperten sind Hedgefonds in Griechenland mit bis zu 30 Milliarden Euro investiert. Sie besitzen unter anderem Staatsanleihen.

Holznagel fordert von Tsipras einen harten Verhandlungsstil gegenüber Hedgefonds und sagte: „Gegenüber den Euro-Finanzministern tritt Herr Tsipras ja auch entschlossen auf. Dann muss er auch gegenüber privaten Gläubigern ein knallharter Verhandlungsführer sein.“ Zu Lasten der europäischen Steuerzahler dürfe es von niemandem Zugeständnisse geben.

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