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Antonis Samaras

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06.05.2012

Griechenland Samaras will Vereinbarungen mit IWF und EU ändern

Weiterhin schlug der ND-Chef die Bildung einer „Regierung zum nationalen Wohl“ vor.

Athen – Der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, hat angekündigt, die in Griechenland äußerst umstrittenen Spar-Vereinbarungen mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) so abändern zu wollen, dass diese zu mehr Wachstum führen. Weiterhin schlug der ND-Chef die Bildung einer „Regierung zum nationalen Wohl“ vor, um Griechenland in der Eurozone halten zu können. Als Vorsitzender der stärksten Partei im Parlament wolle sich Samaras als „Säule der Stabilität“ um die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit bemühen, erklärte der Chef der Konservativen.

Samaras hat als Vorsitzender der stärksten Partei drei Tage Zeit, eine Koalition zu bilden. Schafft er dies nicht, so erhält die zweitstärkste Partei, die linke Syriza-Partei, ihrerseits drei Tage Zeit, eine Regierung zu bilden. Gelingt auch dies nicht, kommt es erneut zu Parlamentswahlen in Griechenland.

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