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Griechisches Parlament

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20.04.2015

Griechenland Institutionen müssen Einlagen an Notenbank überweisen

Grund sei ein „dringender und unvorhergesehener Bedarf“.

Athen – Staatliche Institutionen und öffentlich-rechtliche Betriebe in Griechenland sollen ihre Geldeinlagen an die griechische Zentralbank überweisen: Die Regierung in Athen veröffentlichte am Montag einen entsprechenden Erlass. Grund sei ein „dringender und unvorhergesehener Bedarf“.

Mit dem Geld sollen unter anderem fällige Schulden an den Internationalen Währungsfonds (IWF) bezahlt werden. Durch das Dekret erhofft sich die griechische Regierung Berichten zufolge zusätzliche Mittel in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.

Unterdessen sieht der IWF Fortschritte bei den Gesprächen mit Athen. „Seit einigen Tagen ist ein wenig mehr Schwung in die Verhandlungen zwischen den drei Institutionen und der griechischen Regierung gekommen“, sagte Poul Thomsen, Europa-Chef des IWF, im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe).

„Das ist eine gute Entwicklung und gibt Anlass zur Hoffnung.“ Trotz der Fortschritte sei man aber noch „weit vom Ziel entfernt“.

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