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Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament

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11.06.2015

Griechenland-Hilfen CSU-Politiker erhöht Druck auf eigene Fraktion

Der Abbruch der Griechenland-Gespräche durch den IWF sei ein deutliches Signal.

Berlin – Nach dem Abreisen des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus Brüssel erhöhten die Gegner weiterer Griechenland-Hilfen in der Union den Druck auf die eigenen Fraktion. „Ohne eine Beteiligung des IWF entfällt auch jede Grundlage für eine Auszahlung der Schlussrate aus dem zweiten Hilfsprogramm“, sagte Hans Michelbach, Vize der CSU-Landesgruppe im Bundestag, der „Welt“.

Das IWF-Team, das in Brüssel Verhandlungen mit Griechenland geführt habe, habe die Verhandlungen verlassen und sei zurück nach Washington gereist, hatte der IWF erklärt. Es gebe noch „bedeutende Differenzen“, so ein IWF-Sprecher. Zugleich bleibe der IWF der Krise aber verpflichtet: „Der IWF verlässt den Verhandlungstisch nie.“

Der Abbruch der Griechenland-Gespräche durch den IWF sei ein deutliches Signal, dass eine tragfähige Lösung der Staatsschuldenkrise in dem südeuropäischen Land offenbar nicht mehr möglich sei, sagte Michelbach. „Das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone ist mit dem heutigen Tag wohl einen deutlichen Schritt nähergerückt.“

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