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Fukushima Reaktor

© Tepco

30.08.2013

Greenpeace-Atomexperte Fukushima-Betreiber macht falsche Angaben

Ausgelaufenes Wasser hat eine „sehr hohe“ Radioaktivität.

Berlin – Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital wirft dem Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima Versagen vor. „Tepco ist nicht nur nicht in der Lage, Wasser in Stahltanks sicher zu lagern, sondern macht auch falsche Angaben, um die Probleme herunterzuspielen“, sagte der Smital der Tageszeitung „Neues Deutschland“ (Samstagausgabe).

Vor wenigen Tagen hatte Tepco bekannt gemacht, dass rund 300 Tonnen verseuchtes Wasser aus Auffangtanks ausgelaufen seien, und dies mit der niedrigsten Stufe 1 auf einer internationalen Bewertungsskala eingestuft. Später hob man dies jedoch auf Stufe 3 an.

Das ausgelaufene Wasser hat nach Angaben des Greenpeace-Experten eine „sehr hohe“ Radioaktivität. Dabei handele es sich hauptsächlich um das gefährliche Strontium-90, das wegen seiner langen Halbwertszeit starke Schädigungen an Knochen hervorrufen könne.

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