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Gottschalks bei Premiere mit Bully Herbig in Puschen

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24.01.2012

Medien Gottschalks bei Premiere mit Bully Herbig in Puschen

In seiner neuen Live-Sendung aus Berlin-Mitte zeigt sich der Moderator in gewohnter Plauderstimmung.

Berlin – Eine “halbe Stunde happy hour” hat Thomas Gottschalk seinen Zuschauern versprochen, als er sich am Montag um 19.20 Uhr erstmals live den ARD-Zuschauern präsentierte. Sein Studio im Humboldt Carr in Berlin-Mitte stellte er ihnen als “mein Wohnzimmer” vor. Von dort meldet er sich nun jeden Abend montags bis freitags zwischen 19.20 und 19.50 Uhr.

Von seiner Lieblingsband, den Rolling Stones (“Jumpin Jack Flash”), ist die Titelmelodie von “Gottschalk live”. Der Ex-”Wetten, dass..?”-Moderator trug Vollbart, dunkler als der blond gelockte Schopf, zu mittelbrauner Tweedhose mit Weste und über dem weißen Hemd eine locker gebundene Krawatte. Lässig und locker plauderte er los, anfangs klang es noch ein bisschen aufgesagt, aber dann war kein Halten mehr: Das Thema Rettungsschirm werde nicht vorkommen, es sei auch eine “Wulff-freie halbe Stunde”, und es werde nicht gekocht.

Gottschalk zeigte Fotos zum Beweis, dass er Hollywood-Star Nicolas Cage bei dessen Kurzbesuch in Berlin getroffen habe, und nahm dann Stellung zu einem Bericht der “Freizeitrevue”, wonach sein Cousin angeblich verarmt in Polen lebe. Er klärte die Zuschauer darüber auf, dass er nur einen Cousin habe, der aber Jochen und nicht Jan heiße und Zahnarzt in Leipzig sei.

Danach hielt Gottschalk die blau karierte Krawatte von Günther Jauch in die Kamera. Die habe auch schon Sportmoderator Andreas Käckell getragen und werde bald wohl auch an “Tagesthemen”-Moderator Tom Buhrow gesehen. Die “offizielle ARD-Krawatte”, “den Schlauch von Jauch” bot Gottschalk demjenigen Zuschauer an, der den triftigsten Grund nennt, warum er sie haben will. Die Zuschauer sind aufgefordert, ihre Meinungen, Videos oder Fotos per Internet beizutragen, und nach jeder Sendung steht Gottschalk ihnen eine halbe Stunde bei Twitter zur Verfügung, wie er versprach.

Die Trennung von Heidi Klum und Seal, kam Gottschalk zupass als “Thema mit menschlichem Bezug”, wie er sein Konzept beschrieben hatte: “Ich habe Heidi entdeckt”, sagte er, und er sei auch öfter mal bei ihr zu Besuch gewesen, Seal habe ihn immer “Herr Gottschalk” genannt, erzählte er. Dann tat er seine klare Meinung zur Trennung kund: Heidi und Seal hätten jetzt den Preis dafür gezahlt, dass zwei in einer Familie Showkarriere machen wollten. Es sei sehr, sehr selten, dass “solche Geschichten funktionieren”, David Beckham sei die Ausnahme, meinte Gottschalk. Er selbst ist seit 35 Jahren mit seiner Thea verheiratet, aber schon 40 Jahre liiert, sie lernten sich ja 1972 beim Fasching kennen. Sie war Mitarbeiterin einer Werbeagentur und hatte sich als Nixe verkleidet, er ging als Schäfer und lud die dunkelhaarige Schöne zum Deep-Purple-Konzert ein.

Studiogast Michael (Bully) Herbig kam unter frenetischem Jubel der Redaktion herein – Publikum gibt es nicht. Er brachte weiße Schlappen aus seinem Hotel mit, die beide in ihren schweren Ledersesseln gleich anzogen. Gottschalk sprach ihn kurz auf seine Dreharbeiten in den USA mit Jim Carrey an, sagte dann, er finde ihn im neuen Helmut-Dietl-Film “Zettl” großartig.

In einem Nebensatz verriet Gottschalk, dass die letzte Woche für ihn “furchtbar” gewesen sei. Der Schauspieler gab nur kurze Antworten und wurde, als er ein peinliches Erlebnis erzählen wollte, durch Werbung unterbrochen. Und Gottschalk musste noch einen Seitenhieb auf einen Papparazzo loswerden, der ihn und seine Sekretärin im Restaurant durch die Scheibe fotografiert habe. “Wie gehst Du damit um?”, fragte er Herbig. Der antwortete: “Ich geh nirgendwo hin.”

Gottschalk kündigte als Gäste für Dienstag Schauspieler Armin Rohde und Franz Beckenbauer an.

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