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24.02.2010

Google-Mitarbeiter wegen Verletzung der Privatsphäre verurteilt

Mailand – Drei Führungskräfte von Google wurden in Italien wegen Verletzung der Privatsphäre eines autistischen Jungen verurteilt. Den Mitarbeiter wird angelastet, die Veröffentlichung eines Videos, in dem der Junge von seinen Mitschülern misshandelt wurde, erlaubt zu haben. Der Richter verurteilte die Männer zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe. Der Fall hatte in Italien viel Aufmerksamkeit erlangt, da er sich mit der aktuellen Frage befasst, inwiefern das Internet einer Regulierung seiner Inhalte bedarf. Google kritisierte das Urteil und kündigte an, Einspruch einzulegen. Die drei Mitarbeiter hätten laut Google nichts mit dem Fall zu tun. Es sei nicht möglich alle Beiträge, die durch Nutzer auf Plattformen wie YouTube gelangen, vorab zu kontrollieren. Zudem könnten die Mitarbeiter von Google nicht für den Inhalt dieser Beiträge zur Verantwortung gezogen werden.

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