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Google-Zentrale in Kalifornien

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04.05.2014

"Google Glass" Datenschützer fordert „gesellschaftliche Ächtung“

„Die Brille ist ein Anschlag auf die informationelle Selbstbestimmung.“

Berlin – Noch bevor die neue Datenbrille von Google in Deutschland in den Handel kommt, fordern erste Datenschützer Sanktionen bei missbräuchlichem Umgang: „Diese Brille muss gesellschaftlich geächtet werden“, sagte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Wer im öffentlichen Raum Fotos oder Videos ohne das Wissen der Mitbürger aufnehme und sie ins Internet lade, gehöre bestraft. Sein Kollege aus Baden-Württemberg, Jörg Klingbeil, schloss sich an: „Die Brille ist ein Anschlag auf die informationelle Selbstbestimmung.“

Google Glass ist Mitte April in den USA erstmals in limitierter Stückzahl frei verkauft worden. Einen offiziellen deutschen Verkaufstermin gibt es noch nicht.

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