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Mutter mit Kinderwagen

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11.12.2012

Streit um Mütterrente Göring-Eckhardt übt scharfe Kritik an CDU-Plänen

Beschluss des CDU-Parteitags nannte Göring-Ecvkhardt „entlarvend“.

Berlin – Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat scharfe Kritik an den Plänen der CDU geübt, die Renten für Mütter aufzustocken, die vor 1992 Kinder bekommen haben. „Man kann nicht falsche Familienpolitik im Nachhinein durch eine andere Rentenpolitik korrigieren“, sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Mittwochsausgabe).

Den jüngsten Beschluss des CDU-Parteitags, ältere Mütter bei der Rente schrittweise besserzustellen, nannte Göring-Ecvkhardt „entlarvend“. Dies bedeute, „dass das herkömmliche Familienmodell in Deutschland, das wir durch Ehegattensplitting und fehlende Betreuungsplätze gefördert haben, zu Altersarmut führt.“

Mit den Grünen werde es stattdessen eine Garantierente zur Bekämpfung von Altersarmut geben. Eine Garantierente sei gerechter, „weil sie nicht nur die betrifft, die vor 1992 Kinder bekommen haben, sondern auch diejenigen, die kleine Jobs hatten, die wenig verdient haben.“ Das Modell der Grünen sei zielgenauer, „als jetzt an dieser einen Stelle etwas zu ändern“.

Zurzeit bekommen Mütter, die nach 1992 Kinder geboren haben, für jedes Kind drei Rentenpunkte angerechnet. Ältere Mütter bekommen nur einen Punkt. Eine komplette Angleichung würde Milliarden kosten.

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