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Gewinn bricht um 44 Prozent ein

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23.02.2012

Hewlett-Packard Gewinn bricht um 44 Prozent ein

Überschwemmungen in Thailand mitverantwortlich.

Palo Alto – Der Gewinn des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard ist in den Monaten November bis Januar um 44 Prozent auf 1,47 Milliarden Dollar (1,11 Milliarden Euro) oder 73 Cent pro Aktie eingebrochen. Im Vorjahr waren es noch 2,6 Milliarden Dollar oder 1,17 Dollar pro Aktie.

Beim Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein leichter Rückgang um sieben Prozent auf 30 Milliarden Dollar (22,7 Milliarden Euro) verbucht, wie das Unternehmen am Mittwoch im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Damit lag HP leicht unter den Erwartungen von 30,7 Milliarden Dollar.

Wesentlicher Grund für den Rückgang waren den Angaben zufolge sinkende Nachfrage und ausbleibende Lieferungen wichtiger Teile aufgrund der Überschwemmungen in Thailand. Die drei Monate waren für Hewlett-Packard das erste volle Geschäftsquartal unter Leitung der neuen Vorstandsvorsitzenden Meg Whitman, die im September den deutschen Manager Leo Apotheker an der Unternehmensspitze abgelöst hatte.

Whitman bat nach Bekanntgabe der Zahlen am Donnerstag um Geduld und verwies auch auf interne Probleme wie etwa zu geringe Investitionen über Jahre hinweg, die zu dem Rückgang beigetragen hätten. Der Übergang sei „eine mehrjährige Reise“, erklärte sie. Für HP gebe es neue Möglichkeiten beispielsweise im Informationsmanagement oder im so genannten Cloud Computing.

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