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11.08.2010

Gewerkschaftsbund warnt vor Folgen der Jugendarbeitslosigkeit

Brüssel – Der Internationale Gewerkschaftsbund warnt vor den Folgen der wachsenden Arbeitslosigkeit junger Menschen weltweit. „Wir befürchten den Verlust einer gesamten Generation und deren soziale und politische Ausgrenzung“, sagte Tim Noonan, Sprecher des Internationalen Gewerkschaftsbundes, der Frankfurter Rundschau, mit Blick auf die Entwicklungsländer.

„Schon heute ist in Afrika und in Teilen des Nahen Ostens die Mehrheit der Jugendlichen arbeitslos. In Südafrika sind 45 Prozent der nicht ausgebildeten Jugendlichen unter 25 ohne Job, in Namibia beträgt die Jugendarbeitslosigkeit gar 75 Prozent“, sagte Noonan. Die Gefahr von Unruhen sei sehr groß. Industrie- und Entwicklungsländer müssten nun die Beschäftigung in den Mittelpunkt ihrer Anstrengungen stellen, forderte Noonan.

„Industrieländer dürfen nicht, wie teils angekündigt, ihre Entwicklungshilfe kürzen. Das verschärft die Situation arbeitsloser Jugendliche in Entwicklungsländern weiter“, sagte er. Die Einsparungen im öffentlichen Sektor der betroffenen Staaten müssten gestoppt werden, weil Jugendliche eben diesen Sektor brauchten, um Arbeitsplätze zu finden. Außerdem müsse in Programme für die private Wirtschaft investiert werden, damit Arbeitsplätze entstehen könnten.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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