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Gewalt in der Partnerschaft ist Beziehungskiller Nummer eins

Berlin – Körperliche Gewalt in der Beziehung wäre für die meisten Deutschen ein Grund, den Partner zu verlassen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin „Reader`s Digest“. Demnach gaben 87 Prozent der befragten Frauen an, die Beziehung zum Freund oder Ehemann wäre nach einem Gewaltakt beendet. Bei den Männern sind es 48 Prozent, die nach einem derartigen Vorfall sofort die Konsequenzen ziehen würden.

Ein Beziehungskiller sind auch außereheliche Affären. 55 Prozent der Frauen sagen, ein Fremdgehen des Mannes sei für sie das Ende der Beziehung. Männer sind in dieser Frage etwas weniger streng. Nur 49 Prozent würden eine Partnerin verlassen, die ihnen Hörner aufgesetzt hat. Am tolerantesten sind die Berliner: Nur 38 Prozent der Hauptstadt-Bewohner würden ihrem Partner, falls der sie betrügt, den Laufpass geben – bundesweit wären es 52 Prozent der Menschen. Je älter die Befragten werden, desto entspannter gehen sie mit dem Thema Fremdgehen um. Für 74 Prozent der unter 30-Jährigen wäre eine Affäre des Partners definitiv das Aus für die Beziehung, aber nur für 39 Prozent der über 60-Jährigen.

Im Unterschied zur Gewalt und zu außerehelichen Affären fallen andere Trennungsgründe deutlich zurück. Nur ein Prozent der Befragten gab an, dass der Verlust des Arbeitsplatzes ein Grund sei, den Partner zu verlassen. Selbst eine massive Gewichtszunahme von 50 Kilogramm spielt kaum eine Rolle. Nur sieben Prozent der Frauen und nur 17 Prozent der Männer würden deshalb ihren Partner verlassen.

21.10.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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