Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Wanka soll von Studiengebühren ablassen

© dapd

10.02.2013

GEW Wanka soll von Studiengebühren ablassen

Thöne: „Die neue Bildungsministerin sollte schnell auf die Länder zugehen.“

Frankfurt/Main – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die künftige Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) aufgefordert, nicht weiter für Studiengebühren einzutreten. Der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne sagte am Sonntag in Frankfurt am Main, auf Wanka komme ein volles Arbeitsprogramm zu. Zudem müsse die bisherige niedersächsische Wissenschaftsministerin bestimmte Ansichten wie die zu Studiengebühren korrigieren.

Zu den dringendsten Aufgaben im Bildungsbereich zählte Thöne den Ausbau der frühkindlichen Bildung und des schulischen Ganztagsangebots sowie den Ausbau der Studienkapazitäten an den Hochschulen. Diese Anforderungen könnten Länder und Kommunen angesichts der Schuldenbremse nicht alleine stemmen. „Sie brauchen die Unterstützung des Bundes. Die neue Bildungsministerin sollte schnell auf die Länder zugehen und gemeinsam mit ihnen Lösungen suchen und diese umsetzen“, forderte der GEW-Chef.

Der zurückgetretenen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zollte Thöne Respekt. Der Rücktritt als Konsequenz aus dem Entzug des Doktortitels durch die Universität Düsseldorf sei ein „notwendiger Schritt“ gewesen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gew-wanka-soll-von-studiengebuehren-ablassen-59898.html

Weitere Nachrichten

Martin Schulz

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Klaus von Dohnanyi wirft Schulz „Entgleisung“ vor

Der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi hat SPD-Chef Martin Schulz für dessen Vorwürfe gegen Kanzlerin Angela Merkel kritisiert. "Wenn ...

Spielendes Kind

© über dts Nachrichtenagentur

Programmentwurf CDU will Familienpolitik in den Vordergrund stellen

Die CDU will im Falle eines Wahlsieges einen Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder einführen und Familien beim ersten Erwerb einer ...

Christian Lindner

© über dts Nachrichtenagentur

NRW Laschet und Lindner unterzeichnen Koalitionsvertrag

Die Parteivorsitzenden von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet und Christian Lindner, haben am Montag ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. ...

Weitere Schlagzeilen