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26.04.2010

Gesundheitsminister begrüßt Einigung auf neue Gesundheitskarte

Essen – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat die Einigung auf eine neue Version der elektronischen Gesundheitskarte begrüßt. „Das Ministerium hat die Partner in der Betreibergesellschaft von einem gemeinsamen Vorgehen überzeugt“, sagte Rösler „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“.

Die elektronische Gesundheitskarte wird laut Rösler einen Notfalldatensatz, einen elektronischen Arztbrief und die sogenannten Stammdaten des Versicherten enthalten. Dies sei eine vernünftige Basis, um zu einem späteren Zeitpunkt weitere Anwendungen hinzufügen zu können, sagte der Minister. „Es war ein Fehler, alles auf einmal machen zu wollen. Das ist nicht zu schaffen.“

Rösler erteilte dem elektronischen Rezept, das ebenfalls Bestandteil der Gesundheitskarte sein sollte, in seiner jetzigen Form eine klare Absage. „Das war nicht praktikabel im Praxisalltag zu integrieren.“ Dabei schloss der FDP-Politiker jedoch nicht aus, das Rezept zu einem späteren Zeitpunkt in die Karte einzubauen, wenn die technischen Möglichkeiten dies zuließen. „Das wird noch eine Menge Grips von Seiten der Industrie benötigen“, sagte Rösler.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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