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Joachim Gauck

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29.08.2012

Meinung Gesine Schwan kritisiert Gaucks Amtsführung

Gauck bleibe „hinter den Aufgaben und Chancen seines Amtes zurück“.

Berlin – Gesine Schwan (SPD) hat Kritik an der Amtsführung von Bundespräsident Joachim Gauck geübt. Schwan, die selbst zwei Mal für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte, schrieb in einem Meinungsbeitrag für das Magazin „Cicero“ (Septemberausgabe), Gauck bleibe „hinter den Aufgaben und Chancen seines Amtes zurück“.

Gauck „könnte Gründe dafür anführen, dass der entschiedene Wille zum solidarischen Zusammenstehen in Europa, gerade von deutscher Seite dokumentiert, die Märkte für Europa zurückgewinnen würde“. Damit würde der Bundespräsident „die Kanzlerin nicht nur kritisieren, sondern einen eigenen und hoffentlich überzeugenden Vorschlag zur Debatte stellen“. Dies wäre „ein wunderbarer Beitrag zu einer öffentlichen Kommunikation“, so Gesine Schwan: „Welche Chancen für den Bundespräsidenten!“

Schwan ist Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin. Die Sozialdemokratin wurde von ihrer Partei in den Jahren 2004 und 2009 als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten nominiert.

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