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Renault Zoe E-Auto Lade-Station

© Werner Hillebrand-Hansen / CC BY-SA 2.0

19.11.2016

Gesamtmetall Gesetzgeber sollte sich bei Elektromobilität zurückhalten

„Technologiesprünge kann man nicht befehlen.“

Osnabrück – Die Metall- und Elektroindustrie warnt vor zu weitreichenden staatlichen Vorgaben beim Ausbau der Elektromobilität. Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, sagte in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag): „Ich glaube an die selbst regulierenden Kräfte des Marktes und daran, dass der Gesetzgeber sich zurückhalten sollte. Technologiesprünge kann man nicht befehlen.“

Dulger kritisierte, die Politik habe dafür gesorgt, dass die Automobilhersteller aktuell extrem viel Geld ausgeben müssen, um die Verbrennungsmotoren an neue verschärfte Abgasgrenzwerte anzupassen. „Das ist Geld, das dann für die Elektromobilität fehlt.“ Zudem gebe es hierzulande vergleichsweise wenig staatliche Förderung für Elektroautos. „Da muss dringend mehr geschehen.“

Der Gesamtmetall-Präsident verwahrte sich zugleich gegen Kritik, die deutsche Industrie sei bei der Elektromobilität nicht auf der Höhe der Zeit: „Dass unsere Ingenieure im Automobilbau schlechter, dümmer oder langsamer sind als ihre Kollegen im Ausland – ich glaube, das können wir ausschließen.“

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