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Gesamtmetall fordert mehr Flexibilität

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06.03.2012

Tarife Gesamtmetall fordert mehr Flexibilität

Unternehmen sollen sich auf konjunkturelle Schwankungen einstellen.

Osnabrück – Zum Auftakt der Tarifgespräche in der Metall- und Elektroindustrie dringen die Arbeitgeber auf größere Flexibilität in den Betrieben. „Es muss deutlich mehr Möglichkeiten geben, die Beschäftigten bis zu 40 Stunden in der Woche einzusetzen“, forderte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Unternehmen müssten sich auf konjunkturelle Schwankungen einstellen.

Zur Zeitarbeit sagte Kannegiesser, es sei nachvollziehbar, die Vergütungen der Zeitarbeitnehmer an die Entgelte der Stammbeschäftigten heranzuführen. Das sei aber nicht zum Nulltarif zu haben. „Wenn sich Zeitarbeit verteuert, gehen Stellen verloren“, sagte er.

Die Aussichten der Branche bewertete Kannegiesser optimistisch. Zwar werde sich die Aufholjagd des Vorjahres nicht wiederholen, doch erwarte er im laufenden Jahr ein Wachstum von drei bis vier Prozent.

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