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Lufthansa-Maschinen am Flughafen

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27.03.2015

Nach Germanwings-Absturz Lufthansa erweitert Sicherheitsstrukturen

Zwei-Personen-Regel in Cockpits wird eingeführt.

Frankfurt – Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine im Süden Frankreichs erweitert die Lufthansa Group ihre Sicherheitsstrukturen. Ergänzend zu den Sicherheitsstandards der einzelnen Airlines werde ab sofort und bis auf Weiteres eine neue Funktion mit übergreifender Verantwortung geschaffen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Damit sollen flugsicherheitsrelevante Verfahren überprüft und weiterentwickelt werden.

Zudem werde in Abstimmung mit dem Luftfahrtbundesamt, den anderen deutschen Airlines sowie dem Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft bei allen Lufthansa-Fluggesellschaften die Zwei-Personen-Regel in Cockpits eingeführt. Danach müssen sich während eines Fluges zu jedem Zeitpunkt zwei autorisierte Personen im Cockpit aufhalten.

Die Germanwings-Maschine des Typs Airbus A320 war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf mit 150 Menschen an Bord im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence abgestürzt. Dem Auswärtigen Amt zufolge waren 75 Deutsche unter den Passagieren.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Marseille hatte sich der Co-Pilot zum Unglückszeitpunkt allein im Cockpit befunden und den Sinkflug vorsätzlich eingeleitet. Der Co-Pilot habe die Tür zum Cockpit offenbar nicht öffnen wollen, nachdem der Pilot dieses verlassen hatte.

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