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Franziskus

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12.04.2015

Genozid-Äußerung Türkei bestellt Botschafter des Vatikan ein

Die Regierung in Ankara wolle ihrer Empörung Ausdruck verleihen.

Ankara – Die Türkei hat empört auf die Äußerungen von Papst Franziskus zu den Massakern an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts reagiert und den Botschafter einberufen. Die Regierung in Ankara wolle ihrer Empörung Ausdruck verleihen und verlange eine Erklärung, berichtet die BBC. Zudem soll der türkische Botschafter im Vatikan zurückbeordert worden sein.

Laut Franziskus habe es „drei gewaltige und beispiellose Tragödien“ im zwanzigsten Jahrhundert gegeben, der erste dieser Völkermorde habe das armenische Volk getroffen. Der türkische Außenminister beschrieb die Äußerungen von Franziskus als „fern jeder historischen Realität“.

Nach armenischen Angaben sind den Massakern vor etwa einhundert Jahren rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer gefallen.

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