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Schwerwasserreaktor im iranischen Arak

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09.11.2013

Kompromiss zeichnet sich ab Fortschritte bei Atomgesprächen mit dem Iran

„Wir arbeiten hart.“

Genf – Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf zeichnet sich ein Kompromiss ab. „Wir arbeiten hart“, sagte US-Außenminister John Kerry am Freitagabend nach einer fünfstündigen Verhandlungsrunde mit iranischen Amtskollegen Mohammed Dschwad Sarif. Eine Einigung sei jedoch noch nicht erzielt worden. Beide Minister bezeichneten die Gespräche als positiv, nannten jedoch keine Einzelheiten.

Mittlerweile ist auch der russische Außenminister Lawrow auf dem Weg nach Genf, der chinesische Außenamtschef Wang Yi wird ebenfalls erwartet. Beobachter werten dies als Zeichen, dass eine Lösung des seit zehn Jahren andauernden Konfliktes in greifbare Nähe gerückt sein könnte.

Der französische Außenminister Fabius warnte dagegen vor zu hohen Erwartungen. Einige Themenbereiche, wie die Zukunft des Schwerwasserreaktors in Arak, seien noch ungeklärt, des Weiteren müssten die Warnungen Israels vor einem Kompromiss mit dem Iran ernst genommen werden.

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