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Air Berlin

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17.08.2017

Generalbevollmächtigter Gute Chancen für Arbeitsplätze bei Air Berlin

„Endgültig sicher ist man erst, wenn die Verträge unterzeichnet sind.“

Berlin – Frank Kebekus, vom Amtsgericht bestellter Generalbevollmächtigter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin, ist zuversichtlich, die Jobs der meisten der 8.600 Mitarbeiter retten zu können.

„Endgültig sicher ist man erst, wenn die Verträge unterzeichnet sind. Aber wir befinden uns in sehr guten Gesprächen mit potentiellen Käufern“, sagte Kebekus dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Wir brauchen schnell eine gute Lösung. Das haben unsere Verhandlungspartner verstanden und sind dazu auch bereit.“

Wie die Zeitung aus dem Umfeld des Unternehmens erfahren haben will, sind für diesen Freitag Gespräche mit potenziellen Investoren angesetzt.

Air Berlin hatte am Dienstag Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Große Teile der Airline werden wohl an Lufthansa gehen, sofern die Kartellwächter zustimmen.

In Gewerkschaftskreisen wird befürchtet, dass bei der Aufspaltung von Air Berlin vor allem das Bodenpersonal unter die Räder kommen könnte. „Diese Sorge kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Ich bin da durchaus optimistischer als die Gewerkschaften“, sagte Kebekus und verwies etwa auf die Air Berlin Technik mit 800 Mitarbeitern als Beispiel. Sie sei ausgelagert und ein eigenes Insolvenzverfahren. „Ich will jetzt nicht behaupten, dass es uns gelingt, diese Einheit als Ganzes zu verkaufen. Aber eine Totalliquidation der AGT sehe ich auch nicht.“

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