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"Gender-Scheiße" Jürgen von der Lippe gegen Frauenquote in Aufsichtsräten

„Damit ist niemandem gedient.“

Berlin – Der Komiker und Moderator Jürgen von der Lippe hält nichts davon, dass Frauen in allen Lebensbereichen Gleichberechtigung einfordern: „Bei mir hört es schon auf mit der Forderung nach einer Frauenquote in Aufsichtsräten. Damit ist niemandem gedient“, sagte er im Gespräch mit dem „Spiegel“.

Eine Frauenquote würde zu nichts Gutem führen, „da sie Personen in Positionen brächte, nur weil sie das richtige Geschlecht haben“. In manchen Situationen sei es aus praktischen Gründen angebracht, an einem traditionellen Rollenbild festzuhalten. Die Praxis, Begriffe sowohl in die männliche als auch in die weibliche Form zu setzen, hält von der Lippe für „Gender-Scheiße“.

Im Gespräch mit dem „Spiegel“ äußerte er sich auch über Kollegen aus dem Fernsehgeschäft. Dem Moderator Klaas Heufer-Umlauf traue er zu, mit einer eigenen Late-Night-Show die Nachfolge von Harald Schmidt anzutreten, so von der Lippe.

Am kommenden Mittwoch zeigt der WDR eine Neuauflage der Fernsehsendung „Geld oder Liebe“, von der Lippes früherer Erfolgsshow, die vor 25 Jahren zum ersten Mal lief. Der 66-Jährige präsentiert die erste Folge.

Die weiteren Ausgaben übernehmen junge Moderatoren – auf seinen ausdrücklichen Wunsch, wie von der Lippe betonte: „Ich demontiere nicht mein eigenes Denkmal.“

26.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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