Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Hinrichtungsstätte

© dts Nachrichtenagentur

08.08.2012

USA Geistig behinderter Mann hingerichtet

IQ von 61 keine geistige Behinderung in Texas.

Huntsville – Im US-Bundesstaat Texas ist Dienstagnacht Marvin Wilson, der geistig Behindert gewesen sein soll, hingerichtet worden. Die Anwälte des 54-Jährigen hatten wenige Stunden vor der Urteilsverstreckung beim Obersten Gericht noch einen Antrag auf Aussetzung der Hinrichtung eingereicht, dem allerdings nicht zugestimmt wurde.

2002 hatte bereits der Oberste Gerichtshof der USA entschieden, dass geistig Behinderte nicht zu einer Todesstrafe verurteilt werden dürfen. Die Richter ließen jedoch die Definition einer geistigen Behinderung den Bundesstaaten offen. Nach einem psychologischen Test wurde festgestellt, dass Wilson mit einem IQ von 61 als solcher einzustufen ist. Texas hat allerdings Richtlinien, nach denen ein IQ unter 70 Punkten nicht, wie allgemein anerkannt, als geistige Behinderung gilt.

1992 wurde Wilson wegen der Ermordung eines Polizeispitzels zum Tode verurteilt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/geistig-behinderter-mann-hingerichtet-55820.html

Weitere Nachrichten

Castor-Protest

© über dts Nachrichtenagentur

90 Kilometer Bürgerinitiative plant Menschenkette gegen AKW

Mit einer über neunzig Kilometer langen Menschenkette wollen am Sonntag Bürger aus Deutschland, Holland und Belgien gegen die Atomkraftwerke Tihange-2 und ...

Luftangriff auf IS-Stellung in Syrien

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht „Islamischer Staat“ setzt Gifgas ein

Terroristen des sogenannten "Islamischen Staates" setzen laut eines Zeitungsberichts beim Kampf um die irakische Millionenstadt Mossul Giftgas ein und ...

Chinesische Flagge

© über dts Nachrichtenagentur

China Mehr als 140 Menschen nach Erdrutsch vermisst

In China ist bei einem Erdrutsch am Samstag ein ganzes Dorf verschüttet worden. Mehr als 140 Menschen in dem Dorf Xinmo im Kreis Mao in der ...

Weitere Schlagzeilen