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Parlament Griechenland

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23.02.2015

Bank-Experte Burghof Gefahr eines Grexits bleibt

„In vier Monaten geht das ganze Spiel von vorne los.“

Düsseldorf – Trotz der Einigung im Schuldenstreit sieht Banken-Professor Hans-Peter Burghof die Gefahr eines Grexits nicht gebannt.

„Das Risiko, das Griechenland am Ende aus dem Euro austritt, besteht weiter. Die Euro-Gruppe hat Griechenland Hilfen bis Juni zugesagt. In vier Monaten geht das ganze Spiel von vorne los, ohne dass sich die Lage in Griechenland grundlegend verbessert haben wird“, sagte Burghof der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Ob der Grexit Griechenland helfe, hängt von seiner Ausgestaltung ab: „Wenn der Grexit planvoll erfolgt und mit einem Schuldenschnitt verbunden wird, kann er eine Chance für Griechenland bedeuten. Bei einem ungeplanten Staatsbankrott, einem Grexit aus Versehen, würde das Land dagegen ins Chaos stürzen.“

Für die Euro-Zone wäre ein Grexit verkraftbar: „Da Europas Banken kaum noch griechische Anleihen haben, würde auch keine europaweite Ansteckung über diese Investoren erfolgen.

Ein Dominoeffekt auf andere Länder wie Spanien oder Italien ist nicht zu befürchten. Das war vor fünf Jahren anders“, sagte der Forscher von der Universität Hohenheim.

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