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03.01.2010

Geburtenstatistik im Norden und Süden driftet offenbar auseinander

Berlin – Die Zahl der Geburten hat sich in Deutschland im Jahr 2009 regional unterschiedlich entwickelt und weist offenbar ein Gefälle von Süden nach Norden auf. Wie das Magazin „Focus“ berichtet, verzeichnete die bayerische Landeshauptstadt München einen Geburten-Rekord. 2009 sind etwa 14.200 Neu-Münchner zur Welt gekommen – so viele wie seit 40 Jahren nicht mehr. Im Norden der Republik ging die Zahl der Neubürger 2009 indes zurück. Das Berliner Einwohnermeldeamt rechne mit 31.500 Geburten, 400 weniger als im Jahr zuvor. In Hamburg sank die Zahl der Neugeborenen von 16.751 im Jahr 2008 um einige Hundert. Auch Frankfurt am Main verzeichnete nach ständig steigenden Geburtenzahlen seit 1995 dieses Jahr ein Minus von etwa drei Prozent.

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