newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Zugschaffner am Bahnsteig
© über dts Nachrichtenagentur

GDL Weitere Streiks im Güter- und Personenverkehr bei der Bahn

„Es wird Zeit, dass die DB die Fakten akzeptiert.“

Berlin – Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat das Zugpersonal der Deutschen Bahn (DB) zu neuen bundesweiten Streiks aufgerufen.

Im Güterverkehr sollen die DB-Beschäftigen von Freitag, 17. Oktober 2014, ab 15:00 Uhr streiken. Und im Personenverkehr soll von Samstag, 18. Oktober, ab 2:00 Uhr, die Arbeit ruhen. „Streikende ist sowohl für den Güter- als auch für den Personenverkehr Montag, der 20. Oktober 2014 um 4 Uhr“, teilte die Gewerkschaft mit.

Die Deutsche Bahn präsentiere sich in den Medien als offener Gesprächspartner – jedoch inhaltlich ohne Substanz. Der GDL geht es um „Überstundenbegrenzung, bessere Schichtpläne, fünf Prozent mehr Tabellenentgelt“ und um verbesserte Arbeitszeitregelungen.

„Es wird Zeit, dass die DB die Fakten akzeptiert“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Er fordere die Bahn auf, endlich „ihre Blockade auf dem Rücken ihrer Kunden zu beenden“ und mit der GDL über die vorliegenden Tarifverträge für das Zugpersonal zu verhandeln.

17.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »