newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

ICE-Zug
© über dts Nachrichtenagentur

GDL Lokführer wollen ab Dienstagabend streiken

Die GDL fordert für das Zugpersonal unter anderem fünf Prozent mehr Lohn.

Berlin – Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) will von Dienstagabend 21:00 Uhr bis zum Mittwochmorgen 06:00 Uhr ihre Arbeit bundesweit niederlegen. Das teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. Neben Fern- und Regionalzügen sollen auch Güterzüge sowie die von der Deutschen Bahn betriebenen S-Bahnen stillstehen.

Die Gewerkschaft hat neben den Lokomotivführern auch Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten und Instruktoren/Trainer zum Streik aufgerufen. Die GDL fordert für das Zugpersonal unter anderem fünf Prozent mehr Lohn, eine zweistündige Arbeitszeitverkürzung auf 37 Stunden pro Woche und eine „dem Gewinn des Konzerns entsprechende Mitarbeiterbeteiligung“.

Im Tarifkonflikt mit der Bahn hatte die GDL zuvor bereits angekündigt, „in den nächsten Tagen zum flächendeckenden, befristeten Streik aufrufen“ zu wollen. Die Deutsche Bahn zeigte dafür kein Verständnis: Die Ankündigung flächendeckender Streiks sei „völlig überflüssig“, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.

„Das ist einfach nicht wahr, dass wir als Arbeitgeber eine Gewerkschaft in einen Konflikt treiben. Kompromisse findet man nur am Verhandlungstisch. Der GDL-Führung geht es aber darum, das Terrain von Konkurrenzgewerkschaften erobern zu wollen“, sagte Ulrich Weber, Vorstandsmitglied bei der Bahn.

07.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »