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Angela Merkel schaut skeptisch

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19.10.2015

Gauland Merkel handelt in Flüchtlingskrise „mindestens fahrlässig“

„Es geht darum, die Zuwanderung generell zu begrenzen.“

Berlin – Der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert und das Handeln der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise als „mindestens fahrlässig“ bezeichnet.

„Merkel muss umgehend das Asylrecht dahingehend reformieren, dass wir eine Obergrenze durchsetzen können. Aber dazu scheint sie weder einsichtig noch gewillt“, erklärte Gauland am Montag. „Das ist mindestens fahrlässig gegenüber unserer Gesellschaft.“

Die Kanzlerin habe der türkischen Regierung bei ihrem Besuch „das völlig falsche Angebot“ gemacht: „Der Türkei Visa-Erleichterungen und einen möglichen EU-Beitritt in Aussicht zu stellen und im Gegenzug die Rücknahme der illegalen Einwanderer zu fordern, wird das Asyl-Chaos in Deutschland nicht lösen. Im Gegenteil: Es ersetzt ein Problem durch das andere. Denn die ungebremste Zuwanderung nach Deutschland wird nicht durch Visa-Erleichterungen kontrolliert werden.“

Merkel scheine trotz der „hochexplosiven gesellschaftlichen Lage“ in Deutschland „noch immer nicht begriffen zu haben, dass es nicht darum geht, illegale Zuwanderer gegen legale auszutauschen“, kritisierte der AfD-Politiker. „Es geht darum, die Zuwanderung generell zu begrenzen. Unsere Aufnahme- und Absorptionskapazitäten sind bereits erschöpft und wir tun niemandem einen Gefallen damit, derzeit noch weitere Einwanderer aufzunehmen.“

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