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Bill Melinda Gates

© Kjetil Ree / CC BY-SA 3.0

01.03.2016

Buchautorin Hartmann Gates gibt sein privates Geld auch gern in die Atomenergieforschung

„Es ist eine fatale Idee, die Zerstörer als Retter zu feiern.“

Berlin – Buchautorin und Bill-Gates-Kennerin Kathrin Hartmann warnt in der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe) davor, den Klimawandel mit privaten Geldern aus Unternehmensstiftungen stoppen zu wollen. Private Gelder für den guten Zweck würden bestehende Missstände oft nur zementieren. Zudem seien die Anstrengungen etwa der Bill und Melinda Gates Stiftung in Sachen Energiewende keineswegs so altruistisch, wie sie beworben würden: „Die Armen in ihren dunklen Hütten sind schlicht potenzielle Konsumenten für die Reichen.“

Gates wolle auch an der herrschenden Wirtschaftsordnung nichts ändern, so Hartmann. „Weder will er den Konsum oder den Energieverbrauch eindämmen, noch das Wachstum in Frage stellen. Er sagt einfach, dass wir mehr Energie brauchen. Mit sauberer Energie meint Gates auch nicht einfach erneuerbare Energien, sondern auch sehr zweifelhafte Lösungen, wie Atomkraft und Geoengineering.“

Am Dienstag veröffentlicht das US-amerikanische „Forbes“-Magazin die Liste der reichsten Menschen der Welt. Bill Gates belegte mit geschätzten 76 Milliarden Dollar Vermögen im vergangenen Jahr zum 22. Mal in Folge den Spitzenplatz.

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