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Wolfgang Schäuble

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23.07.2012

Wolfgang Schäuble Gabriels Bankenschelte „billiger Populismus“

Schäuble räumte ein, dass es „Exzesse und Fehlverhalten“ gegeben habe.

Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat SPD-Chef Sigmar Gabriel wegen dessen Bankenschelte „billigen Populismus“ vorgeworfen. Gabriel werde „der Komplexität des Themas nicht gerecht, vor allem, wenn man die laxe Bankenregulierung der Vergangenheit unter SPD-Verantwortung bedenkt“, sagte der Minister der „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe).

Es könne keine Rede davon sein, dass das Bankwesen in Deutschland außer Kontrolle geraten sei. Schäuble räumte allerdings ein, dass es „Exzesse und Fehlverhalten“ gegeben habe. „Dagegen sind wir vorgegangen.“

Gabriel hatte den Banken in einem Positionspapier unter anderem Erpressung, Manipulation und Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen.

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