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Bodo Ramelow am 05.12.2014 im Erfurter Landtag

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05.12.2014

Gabriel „Hysterie“ über Ramelow-Wahl „abenteuerlich“

Im Bund sei die Linkspartei aber noch nicht koalitionsfähig.

Berlin – Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat es als „Hysterie“ und „abenteuerlich“ bezeichnet, wie CDU und CSU die Regierungsbildung in Thüringen begleiten: Es sei „Unsinn“, so zu tun, als wolle der am Freitag gewählte Ministerpräsident der Linkspartei, Bodo Ramelow, den DDR-Sozialismus wieder einführen, sagte Gabriel der F.A.Z. (Samstagsausgabe).

Die Linkspartei gehöre mittlerweile auf Landesebene „zum ganz normalen demokratischen Spektrum der Bundesrepublik“, sagte Gabriel der F.A.Z. Wenn die Kritiker der Linkspartei das begriffen und die Koalition in Thüringen dazu führe, dass Pragmatiker wie Ramelow in der Linkspartei stärker zur Geltung kämen, dann hätte die Thüringer Koalition „sogar einen höheren Sinn“.

Im Bund sei die Linkspartei aber noch nicht koalitionsfähig. Denn dort gäben noch immer „linksradikale“ Sektierer den Ton an, sagte Gabriel.

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