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Von der Leyen 2014 CDU Bundesverteidigungsministerin

© Dirk Vorderstraße / CC BY 3.0

04.04.2015

G36-Probleme Von der Leyen erhöht den Druck auf die Rüstungsindustrie

„Das hieße ja, mehr zahlen für schlechtere Qualität.“

Essen – Einen Bonus für die deutsche Rüstungsindustrie kann sich die Bundeswehr nach den Worten von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nicht leisten. „Das hieße ja, mehr zahlen für schlechtere Qualität“, sagte sie der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe).

Die Bundeswehr forderte Topqualität und halte sich die Option offen, global einzukaufen. „Die Bundeswehr kauft gerne deutsche Produkte, aber sie müssen einem Preis-Leistungs-Vergleich standhalten“, sagte die Ministerin.

Zugleich rechtfertigte sie, dass der Waffenhersteller Heckler & Koch nicht an der Prüfung des Gewehrs G36 beteiligt worden sei. „Es stand der Vorwurf im Raum, dass Kritik aus der Truppe am Gewehr nicht ernsthaft verfolgt würde“, sagte sie. Deswegen habe sie bewusst auf eine breite Untersuchung mit neutralem Sachverstand gesetzt.

Sie bitte aber darum, „das Gewehr jetzt nicht in Bausch und Bogen zu verdammen“. Es sei in Zeiten des kalten Kriegs entwickelt und vor fast 20 Jahren beschaffen worden. „An Einsätze in feuchten und heißen Gefilden hat man damals nicht gedacht“, fügte die Ministerin hinzu.

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