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Heiko Maas

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16.10.2015

Fußball-WM 2006 Maas fordert rückhaltlose Aufklärung der Vorwürfe

„Die Fußball-Fans haben ein Recht darauf.“

Berlin – Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat an die Verantwortlichen des deutschen Fußballs appelliert, den Verdacht von Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland auszuräumen. „Die Vorwürfe müssen rückhaltlos aufgeklärt werden. Die Fußball-Fans haben ein Recht darauf“, sagte Maas der „Bild“ (Samstag).

Der „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, dass die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland mutmaßlich gekauft gewesen sei. Das Bewerbungskomitee habe eine schwarze Kasse eingerichtet, die mit mehreren Millionen Euro gefüllt gewesen sei.

Laut des Berichts soll auch die oberste Funktionärs-Ebene des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie das Bewerbungskomitee von der schwarzen Kasse gewusst haben. Das Geld sei offenbar eingesetzt worden, um vier Stimmen von asiatischen Vertretern des 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitees zu sichern, heißt es in dem Bericht des Nachrichten-Magazins weiter.

Bei der Vergabe der Fußball-WM im Juli 2000 hatte sich Deutschland denkbar knapp mit 12:11 Stimmen gegen Südafrika durchgesetzt.

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