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Fusion von Volkswagen und Porsche nicht mehr 2011 zu erwarten

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08.09.2011

Volkswagen Fusion von Volkswagen und Porsche nicht mehr 2011 zu erwarten

Wolfsburg – Die Verschmelzung der Volkswagen Aktiengesellschaft und Porsche Automobil Holding SE ist nicht mehr im Zeitplan der Grundlagenvereinbarung zu erwarten. Das teilte der Volkswagen-Vorstand am Donnerstag mit. Alle Beteiligten halten dennoch an dem Ziel fest, den integrierten Automobilkonzern mit Porsche zu schaffen.

Aufgrund der noch immer bestehenden rechtlichen Hürden ist eine Quantifizierung der wirtschaftlichen Risiken im Rahmen einer Verschmelzung und damit eine Bewertung der Porsche SE für die Ermittlung des Austauschverhältnisses aus Sicht von Volkswagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Die Unsicherheiten ergeben sich insbesondere aus den laufenden Verfahren beziehungsweise Klagen gegen die Porsche SE in Deutschland und den USA wegen behaupteter Marktmanipulation.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist es nicht mehr zu erwarten, dass diese rechtlichen Hürden rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden. Zu der Einschätzung des Vorstands hat auch eine Indikation der Staatsanwaltschaft Stuttgart zur Dauer des Ermittlungsverfahrens beigetragen.

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