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Anton Hofreiter Grüne

© stephan-roehl.de / CC BY-SA 2.0

23.05.2016

Fusion von Bayer und Monsanto Grüne fordern von Kartellbehörden Stopp

„Die Folge ist Ödnis auf den Feldern.“

Osnabrück – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die sich anbahnende Übernahme des amerikanischen Agrarchemie-Riesen Monsanto durch den Bayer-Konzern scharf kritisiert.

„Wir brauchen im Agrarbusiness weniger Machtwirtschaft und dafür mehr Marktwirtschaft“, sagte Hofreiter im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Der neue Konzern würde das Machtgefälle zwischen Agroindustrie und Bauern weiter verschärfen. Im Interesse der Verbraucher, der Umwelt und der Bauern sollten die Kartellbehörden die Mega-Fusion von Bayer und Monsanto verhindern, forderte der Grünen-Politiker.

Bayer will den US-Agrarchemieriesen Monsanto für 62 Milliarden US-Dollar kaufen. Die Fusionspläne zeigen laut Hofreiter, dass Bayer „Teil der globalen Agroindustrie und der Feind der Kleinbauern“ sei.

„Die Bayer-Bosse folgen reiner Gewinnmaximierung. Der geplante Deal würde die Welt nicht besser machen, sondern schlechter“, warnte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Zu erwarten sei weniger Wettbewerb, mehr Druck auf die Bauern, mehr Gentechnik sowie „mehr Ödnis auf den Feldern“.

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