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Für IW-Chef sind Folgen der Abstufungen für EFSF begrenzt

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14.01.2012

Rating Für IW-Chef sind Folgen der Abstufungen für EFSF begrenzt

“Kurzfristig sehe ich deshalb keine zusätzlichen Belastungen für die Bundesrepublik”.

Düsseldorf – Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, rechnet angesichts der Herabstufungen von neun Euro-Ländern durch die Ratingagentur Standard & Poor´s nicht mit dramatischen Auswirkungen auf das deutsche Engagement in der Schuldenkrise. Eine Aufstockung des deutschen Garantierahmens für den Euro-Rettungsfonds EFSF sehe er zunächst nicht, sagte Hüther “Handelsblatt Online“. Denn Druck auf das Top-Rating des EFSF entstehe erst dann, wenn die prinzipiell bereitgestellten Mittel auch benötigt würden.

“Da Italien und Spanien aber nicht mehr als Rettungskandidaten zu bewerten sind, bleiben rund 240 Milliarden Euro des EFSF unbelegt”, sagte Hüther. Der erste Test werde die nächste Beanspruchung des Kapitalmarkts durch den EFSF sein. “Kurzfristig sehe ich deshalb keine zusätzlichen Belastungen für die Bundesrepublik, vor allem weil die Defizitländer an ihren Aufgaben arbeiten.”

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