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Frühere RAF-Terroristin will ihr Schweigen brechen

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03.05.2012

Fall Buback Frühere RAF-Terroristin will ihr Schweigen brechen

Verteidiger kündigt umfassende Aussage der Angeklagten am 14. Mai an.

Stuttgart – Im Prozess um den Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback hat die Verteidigung überraschend eine umfassende Aussage der angeklagten früheren RAF-Terroristin Verena Becker angekündigt. „Frau Becker wird sich am 14. Mai zur Sache äußern“, sagte Rechtsanwalt Walter Venedey am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Beckers zweiter Verteidiger Hans Wolfgang Euler ergänzte in einer Verhandlungspause, Becker werde sich „persönlich und im Einzelnen zu den Anklagepunkten äußern“.

Becker ist wegen Mittäterschaft bei dem Attentat vom 7. April 1977 angeklagt. Der Prozess läuft seit September 2010. Bisher hatte die frühere RAF-Terroristin zu den Anklagevorwürfen geschwiegen. Als Grund dafür, dass die 59-Jährige nun erstmals aussagen wolle, sagte Euler, Becker wolle einiges, was in dem Verfahren gesagt wurde, nicht so stehen lassen. „Sie will sich nicht verstecken“, betonte Euler.

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