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Annette Kurschus 2015

© J.-H. Janßen / CC BY-SA 3.0

22.12.2015

EKD-Vize Kurschus Friedensstrategie stößt in Syrien an Grenzen

„Mit dem IS kann man nicht verhandeln.“

Düsseldorf – Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die westfälische Präses Annette Kurschus, kritisiert den Kampfeinsatz der Bundeswehr gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien.

„Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es wenig hilfreich ist, auf Gewalt mit Gewalt zu antworten“, sagte Kurschus der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe): „Und ich frage mich mit vielen anderen, wo genau der militärische Einsatz in Syrien hinführen soll.“

Allerdings habe diese Argumentation ein Problem: „Die Schwierigkeit ist, dass der IS kein Staat ist. Wir haben es hier mit Menschen zu tun, mit denen man letztlich nicht verhandeln kann.“ Deshalb komme „man da an Grenzen, wenn man sich für den Vorrang von Verhandlungen und Friedensübereinkünfte ausspricht“, und deshalb gelte: „Wir sind nicht unter allen Umständen gegen den Einsatz.“

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