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Freund/Freitag – Das fliegende Doppelzimmer

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10.02.2012

Skispringen Freund/Freitag – Das fliegende Doppelzimmer

Freund und Freitag wollen in Willingen die Österreicher ärgern.

Willingen – Auf der Jagd nach dem 100.000-Euro-Jackpot setzen die deutschen Skispringer ganz auf ihr fliegendes Doppelzimmer. Severin Freund und Richard Freitag teilen sich auch im Hotel Hochsauerland ein Zimmer und wollen den Seriensiegern aus Österreich die Vormachtstellung und das Preisgeld streitig machen. Die Voraussetzungen stehen gut – im vergangenen Jahr siegte Freund in Willingen.

“Speziell an Willingen habe ich gute Erinnerungen”, sagt Freund und bremst dann gleich die Euphorie: “Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn auch in Japan waren die Vorzeichen ähnlich positiv.” In Sapporo hatte Freund im vergangenen Jahr seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. In diesem Jahr lieferte der 23-Jährige in Fernost eines seiner schlechtesten Saisonergebnisse ab.

Freund betont, dass er sich immer neu beweisen muss. Auf den Ergebnissen der Vergangenheit kann er sich nicht ausruhen. “Ich möchte den Rückenwind aus Predazzo gern nutzen”, sagt Freund. In Italien flog er vor einer Woche auf die Plätze zwei und fünf. Und weil auch Freitag zweimal unter den besten Zehn landete, steigen auch die Ambitionen bei der Team Tour.

Verfolger von Österreich

Zwei Team-Wettbewerbe stehen auf dem Programm, aber auch drei Einzelspringen. Dort kommen die zwei besten Springer einer Nation in die Wertung. Im vergangenen Jahr hatte Bundestrainer Werner Schuster in Freund nur einen Siegspringer, nun hat er schon zwei. “Wir sind auf dem Weg, die beste Saison seit fünf Jahren zu springen”, sagt Schuster. Davon, seinen Landsleuten aus Österreich die Spitzenposition streitig zu machen, will er allerdings nichts wissen.

Man wolle sich, sagt Schuster, als erster Verfolger Österreichs positionieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, die Norweger von Platz zwei der Nationenwertung zu verdrängen. “Wir haben endlich eine Chance, unsere positive Entwicklung auf heimischem Boden unter Beweis zu stellen”, sagt Schuster.

Debüt für Freitag

Schuster und Freund sind in der noch jungen, erst vier Jahre alten Team Tour schon alte Hasen. Freitag ist dagegen zum ersten Mal von Beginn an dabei – und freut sich nicht nur auf sein Heimspringen in Klingenthal am Mittwoch. “Ich habe schon viel von der fantastischen Stimmung in Willingen gehört und bin auf die Schanze gespannt”, sagt der 20-Jährige aus Aue.

Dass die Form nach der mäßigen Vierschanzentournee wieder stimmt, hat Freitag in den vergangenen Wochen bewiesen. Siebenmal in Folge sprang er unter die besten Zehn. Dabei ragen die beiden zweiten Plätze in Zakopane heraus. In der polnischen Skisprung-Hochburg ist die Stimmung ähnlich ohrenbetäubend wie in Willingen.

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