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24.02.2016

Fremdenfeindlichen Ereignisse in Sachsen Wirtschaftspolitiker befürchten Imageverlust Deutschlands

„Das hat ganz klar negative Konsequenzen für unser Image.“

Düsseldorf – Wirtschaftspolitiker von Union und Grünen haben angesichts der fremdenfeindlichen Ereignisse in Sachsen vor einem Imageverlust Deutschlands im Ausland gewarnt. „Diese furchtbaren und widerlichen Anfeindungen gegen Flüchtlinge sind für das deutsche Image im Ausland Gift“, sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Wer will noch investieren in ein Land, wo eine solche Feindseligkeit gegenüber Ausländern herrscht und in dem man sich als Fremder nicht sicher sein kann, dass man von der Polizei beschützt wird?“, sagte Dieter Janecek, der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

„Die Botschaft dieser Bilder nach außen ist, dass wir keine weltoffene und tolerante Gesellschaft sind. Das hat ganz klar negative Konsequenzen für unser Image bei Investoren, Fachkräften und Wissenschaftlern im Ausland“, sagte auch Grünen-Fraktionsvize Kerstin Andreae.

Unionspolitiker Fuchs warnte allerdings auch davor, Sachsen mit ganz Deutschland gleich zu setzen.

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