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11.12.2009

Frankreich Sarkozy fordert Google im Digitalisierungsstreit heraus

Paris – Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich gegen die Pläne von Google ausgesprochen, sämtliche Bücher zu digitalisieren. Medienberichten zufolge sehe Sarkozy dabei einen Eingriff in das literarische Erbe und das Urheberrecht zum Ziel der kommerziellen Nutzung. „Wir werden uns nicht das wegnehmen lassen was Generationen über Generationen an Literatur in unserer Muttersprache geschaffen haben, nur weil wir nicht imstande waren unser eigenes Digitalisierungsprojekt zu finanzieren,“ sagte Sarkozy bei einem Treffen im Elsass. Das nationale Digitalisierungsprojekt „Gallica“ werde im nächsten Jahr durch Nationalanleihen in Milliardenhöhe finanziert werden, so Sarkozy weiter. Google hat jedoch schon tausende Bücher digitalisiert, die urheberrechtlich geschützt sind. Gegen den Internetkonzern wurde bereits Klage erhoben. Die Anklage wirft Google vor die Bücher illegal kopiert, gespeichert und verbreitet zu haben. Der Streitwert liegt bei 15 Millionen Euro. Das Urteil werde nächste Woche erwartet.

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