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Frankreich hält Verbleib Muammar al-Gaddafis in Libyen für möglich

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20.07.2011

Gaddafi Frankreich hält Verbleib Muammar al-Gaddafis in Libyen für möglich

Paris – Frankreich hat einen Verbleib von Libyens Machthaber Muammar al Gaddafi in seiner Heimat nicht ausgeschlossen. Der französische Außenminister Alain Juppé hat dies als Lösung für den Konflikt in Libyen am Mittwoch vorgeschlagen. Allerdings müsse Gaddafi in diesem Zuge auf seine zivile und militärische Verantwortung verzichten. Eine der ins Auge gefassten Möglichkeiten sei, dass Gaddafi unter einer Bedingung im Land bleibe: „dass er deutlich vom politischen Leben in Libyen abtritt“, sagte Juppé im Fernsehsender LCI.

Gaddafi selbst hat zuvor erklärt, er werde niemals zurücktreten oder aus dem Land fliehen. Eine Überstellung an das Tribunal in Den Haag sei derzeit nicht Gegenstand der Diskussion, betonte Juppé. Der Internationale Strafgerichtshof hatte Ende Juni einen Haftbefehl gegen Gaddafi wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen.

Unterdessen traf der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Mittwoch in Paris mit drei Rebellenführern aus der westlibyschen Hafenstadt Misrata zusammen. Sie bemühen sich um Waffen und andere Unterstützung für einen Vormarsch der Aufständischen auf die Hauptstadt Tripolis.

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