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Lieferant Spanghero soll wissentlich betrogen haben

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14.02.2013

Pferdefleisch-Skandal Lieferant Spanghero soll wissentlich betrogen haben

„Spanghero wusste es“ – Lizenz entzogen.

Paris – Im Pferdefleischskandal hat die französische Regierung das Lebensmittelunternehmen Spanghero schwer belastet. Die französische Firma habe entgegen ihrer eigenen Behauptung wissentlich als Rind etikettiertes Pferdefleisch vertrieben und sich damit des „Wirtschaftsbetrugs“ schuldig gemacht, sagte der für Verbraucherschutz zuständige Minister Benoit Hamon am Donnerstag. Dem Unternehmen sei mit sofortiger Wirkung die Lizenz zur Fleischverarbeitung entzogen worden. „Spanghero wusste es“, wurde der Politiker von französischen Medien zitiert. Die Verantwortlichen würden nun zur Rechenschaft gezogen.

Die rumänischen Schlachthöfe, aus denen das Fleisch stammte, wurden dagegen entlastet. Das Pferdefleisch sei vor dem Transport nach Frankreich korrekt als solches ausgezeichnet worden, sagte Hamon. Es war über Zwischenhändler an Spanghero geliefert worden, das es wiederum an Comigel verkaufte – den Hersteller der Lasagne, die in britischen Supermärkten ohne Hinweis auf enthaltenes Pferdefleisch verkauft wurde. Der Vorfall hatte zu einem öffentlichen Aufschrei geführt.

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