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Anwälte sehen Strauss-Kahn gestärkt

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27.02.2013

Nach Urteil über Skandalbuch Anwälte sehen Strauss-Kahn gestärkt

Buchverlag und Zeitschrift müssen Schadenersatz zahlen.

Paris – Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn sehen den früheren IWF-Chef nach dem Gerichtsurteil zum Skandalbuch einer Ex-Geliebten bestärkt. Die Entscheidung verteidige die „Würde“ seines Mandanten, sagte Anwalt Richard Malka am Mittwoch im Radiosender France Info. Das Magazin „Nouvel Observateur“, das auf dem Titel halbseitig das Urteil abdrucken muss, werde wie die „Skandalpresse“ behandelt.

Das Pariser Landgericht hatte am Dienstagabend entschieden, dass das Buch, in dem die Autorin Marcela Iacub Strauss-Kahn als „halb Mann, halb Schwein“ beschreibt, nur mit einem Zusatzzettel erscheinen darf.

Auf dem Zettel muss stehen, dass der Roman das Privatleben des 63-Jährigen verletzt. Außerdem müssen Iacub und der Verlag Stock an „DSK“ 50.000 Euro Schadensersatz zahlen. Das Magazin „Nouvel Observateur“, das vergangene Woche Auszüge des Buches brachte, wurde zu einer Summe von 25.000 Euro verurteilt. Chefredakteur Laurent Joffrin bezeichnete das Urteil im Fernsehsender BFM als „ungerecht und überzogen“.

Iacub hatte im vergangenen Jahr nach eigener Darstellung sieben Monate lang ein Verhältnis mit Strauss-Kahn. Der sozialistische Ex-Minister musste 2011 von der Spitze des IWF zurücktreten, nachdem ein New Yorker Zimmermädchen ihm versuchte Vergewaltigung vorgeworfen hatte.

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