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Schnelle Zahlung von Abfindungen gefordert

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26.02.2013

Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" Schnelle Zahlung von Abfindungen gefordert

Vorfinanzierung des Insolvenzsozialplans verlangt.

Neu-Isenburg – Rund 200 Beschäftigte haben vor dem Druckzentrum der insolventen „Frankfurter Rundschau“ in Neu-Isenburg für die zügige Zahlung von Abfindungen demonstriert. „Die Hauptgesellschafter sollten zumindest die Vorfinanzierung des Insolvenzsozialplans übernehmen“, sagte Manfred Moos von der Gewerkschaft ver.di am Dienstag. Andernfalls könnten die entlassenen Mitarbeiter vermutlich erst nach Jahren mit einer Auszahlung aus der Insolvenzmasse rechnen. Zudem mache sich die Gewerkschaft für eine Erhöhung der Abfindungen stark.

Nach Angaben von ver.di werden mehr als 400 Mitarbeiter des Druck- und Verlagshauses und seiner Tochterunternehmen in den kommenden Tagen ihre Kündigung durch die Insolvenzverwaltung bekommen. Bisherige Anteilseigner waren die SPD-Medienholding ddvg und die Mediengruppe DuMont Schauberg. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte im November des vergangenen Jahres ihre Zahlungsunfähigkeit bekanntgegeben.

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