Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Schnelle Zahlung von Abfindungen gefordert

© dapd

26.02.2013

Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" Schnelle Zahlung von Abfindungen gefordert

Vorfinanzierung des Insolvenzsozialplans verlangt.

Neu-Isenburg – Rund 200 Beschäftigte haben vor dem Druckzentrum der insolventen „Frankfurter Rundschau“ in Neu-Isenburg für die zügige Zahlung von Abfindungen demonstriert. „Die Hauptgesellschafter sollten zumindest die Vorfinanzierung des Insolvenzsozialplans übernehmen“, sagte Manfred Moos von der Gewerkschaft ver.di am Dienstag. Andernfalls könnten die entlassenen Mitarbeiter vermutlich erst nach Jahren mit einer Auszahlung aus der Insolvenzmasse rechnen. Zudem mache sich die Gewerkschaft für eine Erhöhung der Abfindungen stark.

Nach Angaben von ver.di werden mehr als 400 Mitarbeiter des Druck- und Verlagshauses und seiner Tochterunternehmen in den kommenden Tagen ihre Kündigung durch die Insolvenzverwaltung bekommen. Bisherige Anteilseigner waren die SPD-Medienholding ddvg und die Mediengruppe DuMont Schauberg. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte im November des vergangenen Jahres ihre Zahlungsunfähigkeit bekanntgegeben.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/frankfurter-rundschau-insolvenz-schnelle-zahlung-von-abfindungen-gefordert-61258.html

Weitere Nachrichten

Agentur Arbeit ARGE

© Mathias Bigge / CC BY-SA 3.0

Ausbau der Bundesagentur für Arbeit Arbeitgeber lehnen SPD-Plan ab

Die deutschen Arbeitgeber haben Pläne der SPD zum Ausbau der Bundesagentur für Arbeit (BA) in eine Weiterbildungsagentur für alle strikt abgelehnt. "Die ...

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Clemens Fuest 2012 ZEW

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln / CC BY 2.0

Agenda 2010 Wirtschaftsweisen-Chef warnt SPD vor Aufweichung

Deutsche Top-Ökonomen haben die SPD davor gewarnt, die Reformagenda 2010 aufzuweichen. "Die Politik sollte sich auch im Wahlkampfmodus erst einmal fragen, ...

Weitere Schlagzeilen