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Wolfgang Thierse am 09.10.2014

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09.10.2014

Zusammenbruch der DDR Thierse nimmt Kohls angebliche Lästereien gelassen

Er könne sich darüber amüsieren.

Frankfurt – Der Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse nimmt die Lästereien über seine Person, die Altkanzler Helmut Kohl in Gesprächen mit dem Journalisten Heribert Schwan angeblich formuliert haben soll, gelassen.

Thierse sagte am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse, er könne sich darüber amüsieren, dass er offenbar der einzige Nicht-Unions-Politiker sei, der in dieser Art kritisiert worden sei. Er bestehe darauf, dass die Wende 1989 von den Menschen ausging und die Mauer „nicht von Helmut Kohl persönlich eingerissen wurde“.

Kohl hatte in den Gesprächen mit Schwan die These vertreten, dass die Wende zwangsläufige Folge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der DDR war. Weiter soll Kohl angeblich gesagt haben, dass andere Theorien einem „Volkshochschulhirn“ eines Wolfgang Thierse entstammen würden.

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