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EZB

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28.06.2015

"Emergency Liquidity Assistance" EZB verlängert Notkredite für griechische Banken

Das Volumen der Notkredite lag zuletzt bei 90 Milliarden Euro.

Frankfurt – Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die griechischen Banken weiter mit Liquidität versorgen und hält an den sogenannten Ela-Krediten („Emergency Liquidity Assistance“) fest. Der EZB-Rat habe nach der Entscheidung der griechischen Regierung, ein Referendum über die Frage abhalten zu wollen, ob das Land die Forderungen seiner Gläubiger akzeptiert, beschlossen, die Ela-Kredite auf dem am vergangenen Freitag beschlossenen Niveau zu halten, teilte die Notenbank am Sonntag mit.

Der EZB-Rat sei allerdings bereit, seine Entscheidung zu überdenken, hieß es seitens der Zentralbank weiter. „Wir werden weiterhin eng mit der griechischen Notenbank zusammenarbeiten“, so EZB-Präsident Mario Draghi.

Der Gouverneur der Bank of Greece, Giannis Stournaras, erklärte, die griechische Zentralbank werde „alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die finanzielle Stabilität für die griechischen Bürger unter diesen schwierigen Umständen zu gewährleisten“.

Die griechischen Geldhäuser sind seit Monaten auf die Ela-Notkredite angewiesen, die von der EZB genehmigt werden müssen. Das Volumen der Notkredite lag zuletzt bei 90 Milliarden Euro. Ohne die Notkredite droht den griechischen Banken die Pleite, unter anderem wegen der massiven Geldabflüsse in den vergangenen Tagen.

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