Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Forscher sehen Rezessionsgefahr vorerst gebannt

© dapd

12.04.2012

Konjunkturindikator Forscher sehen Rezessionsgefahr vorerst gebannt

Der Eintritt in eine Stagnationsphase ist nicht auszuschließen.

Düsseldorf – Das Rezessionsrisiko in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) weiter verringert. Der IMK-Konjunkturindikator signalisiere bis Ende Juni keine Gefahr einer rezessiven Entwicklung, teilte das Institut am Donnerstag in Düsseldorf mit. Als Anzeichen für den Eintritt in eine nachhaltige Aufschwungphase dürfe das niedrige Risiko aber nicht verstanden werden. Auch der Eintritt in eine Stagnationsphase sei nicht auszuschließen, erklärte das gewerkschaftsnahe Institut.

Die IMK-Forscher errechneten aus mehreren Stimmungsindikatoren für April eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 5,6 Prozent. Für Mai liege das Risiko bei 4,7 Prozent und für Juni nur noch bei 0,7 Prozent, erklärten sie. In den Konjunkturindikator gehen Angaben zum Geschäftsklima, zur Nachfrage nach Unternehmensanleihen sowie Daten über Auftragseingänge und Produktion ein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/forscher-sehen-rezessionsgefahr-vorerst-gebannt-50110.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen